Das Hadhu Kloster

Hadhu-Rinpoche

Die Häuser der Nonnen

Aufführung der tibetischen Oper

Geshe Pema Samten und Hadhu-Rinpoche

HADHU KLOSTER

Das Hadhu Kloster liegt an einem Berg, oberhalb des Hadhu Dorfes, das nach einem Tulku, einem wiedergeborenen buddhistischen Meister, benannt ist. Heute wird das Kloster vom 5. Hadhu Rinpoche geleitet. Hier leben etwa achtzig Nonnen. Der Fußweg zum Tashi Dargye Kloster dauert ungefähr zwei Stunden, aber auch mit dem Geländewagen braucht man eine knappe Stunde, denn die Strassen aus Lehm und Schotter sind nicht befestigt. Wenn es stark geregnet hat, brechen die Hänge ab und der Weg wird so schmal, dass man kaum noch darüber fahren kann.

Ist man heil bei den Nonnen angekommen, wird man herzlich begrüsst und sogleich liebevoll bewirtet. Das Kloster ist an den Hang eines heiligen Berges gebaut, der nach einer weiblichen buddhistischen Gottheit benannt ist. Besonders diese Gottheit wird hier eifrig praktiziert.

Mindestens zweimal am Tag versammeln sich die Nonnen im Tempel und rezitieren gemeinsam Gebete. Im Sommer sieht man sie nachmittags, bis in den Abend hinein, vor ihren Zimmern auf und ab gehen und hört, wie sie buddhistische Texte rezitieren. Etwa sechs Monate im Jahr werden sie von einem erfahrenen Mönch aus dem Tashi Dargye Kloster in buddhistischer Philosophie und Debatte unterrichtet. Darüber hinaus erhalten sie Unterricht im Schreiben und in Chinesisch.

Eine der Nonnen nimmt zur Zeit an einer dreijährigen Ausbildung in Tibetischer Medizin teil. Im abgelegenen Kloster und Dorf, soll es in Zukunft wenigstens eine minimale medizinische Versorgung geben.

In den letzten Jahren haben sich die Lebensumstände der Nonnen verbessert. Damit das stabil bleibt und weiterentwickelt werden kann, brauchen die Nonnen nach wie vor unsere Unterstützung, wie zum Beispiel durch Patenschaften. Mit nur 18 Euro im Monat kann in Tibet viel bewirkt werden!