Ein tibetisches Dorf

Heuernte

Am heiligen See

Nomaden

Ein Nomadenzelt

Yak

Eine tibetische Küche

Tibetische Butter

In der Kreisstadt Ganze

Die Region Dargye

Die osttibetische Region Dargye erstreckt sich über eine Fläche von zirka 300 Quadratkilometern auf einer Höhe von 3.500 Metern über dem Meeresspiegel und liegt in der chinesischen Provinz Sichuan.

Von Chengdu, der Hauptstadt Sichuans, bis Dargye, braucht man etwa zwei Tage mit dem Bus oder dem Jeep. Die meisten Reisenden machen einen Zwischenstop in Dartsedo, der Stadt, die auch als das Tor nach Tibet bezeichnet wird. Das wunderschöne Dargye-Tal, eins der ärmsten Gebiete Tibets, liegt genau auf der Hauptroute zwischen Chengdu und Lhasa. 

Die meisten Menschen dieses Landstrichs sind Bauern. Sie bewirtschaften eigene Felder. Viele besitzen außerdem eine Yak- oder Schafherde und ein paar Pferde. Wenn die Herden im Sommer jeden Morgen auf die Bergweiden getrieben werden, erklingt der Gesang der Hirten durchs ganze Tal. In Dargye halten sich nicht so viele Nomaden auf wie in Amdo, trotzdem muss man nicht lange suchen, um sie zu finden. Sie leben ausschließlich vom Yak, dem tibetischen Rind. 

Materiell mag die Region arm sein, aber nicht geistig. Obwohl die Region nur dünn besiedelt ist, entstanden hier im Laufe der Jahrhunderte viele Klöster aus allen vier tibetisch buddhistischen Traditionen. Das Tashi Dargye Kloster der Gelug-Tradition ist in Dargye das größte und bekannteste. Es brachte viele bedeutende Meister hervor, die auch in westliche Länder gingen, weil viele Menschen dort den Buddhismus näher kennenlernen wollten.