Die Krankenstation

Puka, die tibetische Ärztin (winkend)

Takpa, der tibetische Arzt (rechts)

Medizinische Versorgung in der Krankenstation

 Die kleine Krankenstation in Dargye liegt gleich neben der Gyalten Schule. Trakpa, der Arzt und Puka, die Ärztin für tibetische Medizin kümmern sich um die Kranken aus den umliegenden Dörfern. Sie werden zeitweise von vier bis fünf Assistenten unterstützt. Sie besitzen immerhin einige Grundkenntnisse in tibetischer Medizin. Die Deutsche Tibethilfe hat die Zahlung der Gehälter für alle übernommen. Mönche und Nonnen bezahlen für die Behandlung nur die Hälfte und werdende Mütter gar nichts. 

Je eine Nonne des Hadhu- und Nyage-Klosters geht jetzt nach Lhasa um die dreijährige Grundausbildung in tibetischer Medizin zu absolvieren, damit sie später in ihren Klöstern als Ärztinnen helfen können. Für ein Jahr ist ihr Studium gesichert, für zwei weitere fehlt im Moment noch das Geld.

Angehende Optikerinnen der Fielmann-Akademie reisen inzwischen zum dritten Mal nach Dargye um Brillen anzupassen und einige Menschen in dieser Fertigkeit auszubilden. Sie wohnen in der Gyalten Schule und halten sich eine Zeit lang in den Nonnenklöstern auf um dort zu praktizieren und ein paar Nonnen anzuleiten.